Sonntag 14.06.15

20:15 Uhr

 

Pakt der Wölfe
(Le pacte des loups)

Fantasyaction, Frankreich 2001, Regie: Christophe Gans

Mit: Samuel Le Bihan, Mark Dacascos, Émilie Dequenne, Vincent Cassel, Monica Bellucci, Jérémie Rénier, Jean Yanne, Jean-François Stévenin, Hans Meyer, Edith Scob, Jacques Perrin, Johan Leysen

Pakt der WölfeIn der französischen Provinz des 18. Jahrhundert treibt die "Bestie von Gévaudan" ihr blutiges Unwesen. Über 100 Personen, hauptsächlich Frauen und Kinder gelten als vermisst, sind offenbar Opfer der meuchelnden Bestie geworden. Da König Ludwig XV. wegen der Fehlschläge seiner Armee in den amerikanischen Provinzen schon genug an Autorität eingebüßt hat, beauftragt er den Naturwissenschaftler Grégoire de Fronsac mit der Aufklärung des Falles. Der macht sich gleich mit seinem tatkräftigen Helfer, dem Irokesen Mani, daran, den furchtbaren Ereignissen auf den Grund zu gehen. Doch Fronsac stößt auf eine Mauer des Schweigens, bis er schließlich eine Verschwörung in aristokratischen Kreisen entdeckt ...

Mit einer brillanten Fotografie taucht hier Regisseur Christophe Gans ("Crying Freeman") in fast vergessene Welten und bietet eine packende Mischung aus visuell beeindruckendem Kostümfilm, kraftvoller Martial-Arts-Action, düsteren Horrorbildern und ideenreicher Fantasy mit Western-Elementen. Als Grundlage diente ihm eine historisch verbürgte Geschichte. Um den Horrorstorys aus der Provinz ein Ende zu setzen, ließ der König seinerzeit einen getöteten Wolf als Verursacher der bestialischen Morde öffentlich zur Schau stellen. Doch die Morde hörten deshalb nicht auf. Dies diente Gans als Ausgangspunkt für dieses faszinierende Kinowerk.

20:15 Uhr

 

 

Unheimliche Begegnung der Dritten Art
(Close Encounters of the Third Kind)

Sciencefiction, USA, 1977

Regie: Steven Spielberg

Mit: Richard Dreyfuss, François Truffaut, Teri Garr, Melinda Dillon, Cary Guffey, Lance Hendriksen, Bob Balaban

Unheimliche Begegnung der Dritten ArtBei der Untersuchung eines Stromausfalls sichtet der Kraftwerksingenieur Roy Neary ein UFO. Er kann den Vorfall nicht vergessen und findet heraus, dass eine Gruppe von Wissenschaftlern Kontakt mit Außerirdischen aufgenommen hat. Die Landung des fremden Raumschiffs wird zu einer überwältigenden Erfahrung...

Der Titel bezieht sich auf einen Begriff der Ufo-Forschung: Unter Begegnung der ersten Art versteht man die Sichtung eines Ufos, die zweite Art bezeichnet den Bodenkontakt, die dritte Art schließlich die Begegnung mit außerirdischen Lebensformen. Mit diesem Film inszenierte Steven Spielberg über weite Strecken so etwas wie einen realistischen Film über eine Kontaktaufnahme zu Aliens. Er ließ sich dabei von dem bekannten Ufologen Dr. Hynek beraten und verarbeitete Zeugenaussagen von angeblichen Begegnungen der dritten Art. Das Ende ist rein optisch beeindruckend, aber ein bisschen naiv.

21:00 Uhr

 

Lord of War

Action, USA 2005

Regie: Andrew Niccol

Mit: Nicolas Cage, Ethan Hawke, Jared Leto, Bridget Moynahan, Ian Holm, Eamonn Walker, Sammi Rotibi, Sir Ian Holm, Jean-Pierre Nshanian, Stephen Gregor, Kobus Marx, Patrick Walton Jr., Stephan De Abreu, Jared Burke, Annelene Terblanche, Eric Uys, Donald Sutherland, Shake Tukhmanyan, David Shumbris

Lord of WarAuswanderer-Sohn Yuri Orlov will nicht sein Leben im elterlichen Restaurant verbringen. Er träumt von großen Geschäften. So steigt er bald von harmlosen Kleinkriminellen zu einem der größten Waffenhändler im internationalen Geschäft auf. Doch wer in der harten Branche überleben will, darf keinerlei Skrupel zeigen, denn auch Massen mordende Diktatoren gehören zur Klientel. Mit dem Geld, das er mit seinen üblen Geschäften verdient, kann er das Herz der Frau seiner Träume gewinnen. Er zieht auch die Aufmerksamkeit von Interpol-Agent Valentine auf sich, kann diesem aber immer wieder durch geschickte wie nervenaufreibende Manöver entwischen. Doch Valentine gibt nicht auf...

Was als deftige Politsatire beginnt, wird mehr und mehr zu einem Drama mit Action-Elementen. "Truman Show"-Drehbuchautor Andrew Niccol ist durchaus als kritischer Zeitgenosse bekannt, verfiel hier aber vor allem in Erzählstruktur und Dramaturgie den üblichen Hollywood-Konventionen. Dennoch: ein kritischer Grundtenor bleibt, Nicolas Cage war schon länger nicht so gut und genügend Anregungen zum Nachdenken gibt es trotz nicht immer gelungener Gratwanderung zwischen schwarzem Humor und Actiondrama.

 

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