Mittwoch 17.06.15

20:15 Uhr

 

Catch me if you can

Krimikomödie, USA 2002

Regie: Steven Spielberg

Mit: Leonardo DiCaprio, Tom Hanks, Ronnie Walken, Christopher Walken, Martin Sheen, Nathalie Baye, Amy Adams, Jennifer Garner, Frank John Hughes, Brian Howe, Chris Ellis, Jennifer Affleck, Ellen Pompeo, Shane Edelman, Nancy Lenehan, Matthew Kimbrough, Robert Peters, Jaime Ray Newman, Guy Thauvette, Jonathan Brent, James Brolin, Candice Azzara, Steve Eastin, Joshua Boyd, John Finn, Elizabeth Banks.

Catch me if you can

Frank Abagnale jr. ist ein unreifer Tunichtgut, der in den Sechzigerjahren durch seine vielseitigen und überaus cleveren Betrügereien auf die Fahndungsliste des FBI gerät. Als Teenager beweist Frank ungeheures Fälschungsgeschick: Da viele Frauen offenbar uniformierte Männer mögen, fälscht Frank Papiere dermaßen, dass er sogar als Kopilot eingesetzt wird. Mit seinem Charme und einer gehörigen Portion Dreistigkeit wird er nicht nur praktizierender Arzt, sondern auch noch Anwalt, der mit gefälschten Schecks Millionen verdient. Bis sich mit FBI-Agent Hanratty ein hartnäckiger Verfolger an seine Fersen heftet ...
Mit diesem Werk beweist Steven Spielbergs wieder seine alten Qualitäten. Denn ihm ist ein Film gelungen, an dem alles stimmt: Tolle Schauspieler, stimmige Ausstattung und eine faszinierende Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit beruht. Besonders gut: Leonardo DiCaprio, dem mal sowohl den Teenager als auch den Mitt-Zwanziger problemlos abnimmt und die ideenreiche Musik von John Williams, der hier manchmal sogar mit jazzigen Einschlag komponierte. Witzig: Der echte trickreiche Betrüger arbeitete später nicht nur für das FBI sondern fungierte auch als Berater für Geldinstitute und Versicherungen und verdiente als solcher mehrere Millionen.

23:10 Uhr

Bayern 3

 

 

Zeiten des Aufruhrs
(Revolutionary Road)

Drama, USA 2008

Regie: Sam Mendes

Mit: Leonardo DiCaprio, Kate Winslet, Michael Shannon, Max Casella, Kathryn Hahn, Kathy Bates, Richard Easton, Catherine Curtin, Zoe Kazan, Ryan Simpkins, David Harbour, Ty Simpkins.

Zeiten des AUfruhrs

Die Fünfzigerjahre sind nicht gerade dazu geeignet, ein kompromissloses Leben zu führen. Dennoch wollen es April und Frank Wheeler versuchen. Als April schwanger wird, kaufen die beiden ein Haus in der eher ländlichen Gegend von Connecticut. Hier geht dem Ehepaar bald auf, dass sie nun so leben, wie sie es eigentlich nie wollten: Er hat einen gut bezahlten Job, sie ist die fürsorgliche Hausfrau, die ihre Hoffnungen auf eine Schauspielkarriere begraben hat. Weil beide aber eigentlich was anders vom Leben erwarten, steigt die Unzufriedenheit. Ein Umzug nach Europa soll die erhoffte Wende bringen ...

Mit viel Liebe zum historischen Detail entwarf Kate Winslets Ehemann Sam Mendes ("American Beauty", "Road to Perdition") ein stimmiges Gesellschaftsbild jener Zeit und ein brillant gespieltes Drama um die Liebe und das Leben. Wer allerdings ein schmalziges Aufeinandertreffen der "Titanic"-Stars erwartet hat, wird zum Glück enttäuscht. Allerdings hätte Richard Yates' Romanvorlage (geschrieben 1961) bereits schon längst eine Verfilmung verdient gehabt.

23:00 Uhr

Kabel 1

 

 

 

 

Final Destination
Horror, USA 2000

Regie: James Wong

Mit: Devon Sawa, Ali Larter, Kerr Smith, Kristen Cloke, Brendan Fehr, Daniel Roebuck, Roger Guenveur Smith, Chad Donella, Chad E. Donella, Seann William Scott, Amanda Detmer, Tony Todd, Forbes Angus, Lisa Marie Caruk, Christine Chatelain, Barbara Tyson, Robert Wisden, P. Lynn Johnson, Larry Gilman, Guy Fauchon, Randy Stone, Mark Holden, Marrett Green, Fred Keating, John Hainsworth, Pete Atherton, Nicole Robert, Kristina Matisic.

Final Destination

Eigentlich freuten sich alle Schüler auf ihren Trip nach Paris. Doch bevor der Flieger startet, plagt Alex Browning (Devon Sawa, Foto) eine böse Vision: Das Flugzeug wird kurz nach dem Start abstürzen und niemand wird die Katastrophe überleben.
Mit einer Lehrerin und fünf Mitschülern geht Alex völlig aufgelöst von Bord. Der Jet startet und - stürzt ab. Doch damit hat der Horror für die Überlebenden noch kein Ende: Der Tod gibt nämlich nicht auf und holt sich einen nach dem anderen. Denn wer ihm einmal von der Schippe gesprungen ist, ist seines Lebens nicht mehr sicher ...

Hier ist den "Akte X"-Mitarbeitern James Wong und Glen Morgan ein kleiner Genie-Streich gelungen. Denn in dieser überaus frischen Teenie-Horrorfilm-Variante treibt der Sensenmann ein übles Spiel, das nicht nur spannend, sondern tatsächlich auch durchaus überraschend ist. Zugegeben: Manchmal treiben es die Filmemacher mit ihrem augenzwinkerndem Humor etwas zu weit. Aber dennoch gilt: Genre-Fans kommen hier voll auf ihre Kosten. Wenn schon ein Mystery-Thriller, denn etwa in der Art! Erschreckendes am Rande: Die Katastrophe zu Beginn des Films hat den Concorde-Absturz in Paris fast detailgetreu vorweggenommen.

 

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