Filmkritik - Jurassic World

USA (Abenteuer/Fantasy)
Regie: Colin Trevorrow
Darsteller: Bryce Dallas Howard, Ty Simpkins, Chris Pratt, Vincent D’Onofrio, Omar Sy, Irrfan Khan, Nick Robinson, BD Wong, Judy Greer u.a.

Szenenbild aus dem Film Jurassic WorldUnd wieder dürfen computeranimierte Urzeitviecher fröhlich Jagd auf Menschen machen: 22 Jahre nach den Ereignissen im „Jurassic Park“ ist auf der Isla Nublar ein gigantischer Vergnügungspark mit Dinosauriern entstanden. Die riesigen Attraktionen locken ein Millionen-Publikum. Während zwei Jungens ihre Tante Claire dort besuchen – sie ist die Managerin des Parks – trainiert der aufrechte Owen mit gefährlichen Velociraptoren. Als dann aber eine im Labor neu geschaffene, blutrünstige Dino-Kreuzung entkommen kann, geraten bald Claires Neffen in den Fress-Fokus des Dinos. Kann Owen die beiden retten?

Szenenbild aus dem Film Jurassic WorldWieder feiern fiese Viecher fröhlich gefräßige Urstände. Der Film macht genau das, was die Vorläufer mehr oder weniger gekonnt vorgemacht haben: mitunter starke Dino-Bilder, die übliche Jagd auf Protagonisten und bloß nicht nach irgendwelcher Logik fragen. Wer sein Gehirn an der Kasse abgibt und ein buntes Popkorn-Spektakel erwartet, wird gut bedient – auch wenn diesmal keinerlei Humor geboten wird.

Stephan Mertens

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