Filmkritik - Antboy

Szenenbild aus dem Film AntboyDer introvertierte zwölfjährige Pelle hat auf seiner Schule immer wieder Ärger mit den "Terror-Zwillingen". Die zwei Rowdys sehen in ihm ein perfektes Opfer. Als sie mal wieder hinter Pelle her sind, versteckt sich dieser im Garten eines nebulösen Hauses. Hier wird der Junge von einer mutierten Ameise gebissen. Fortan verfügt der Kleine über ungewöhnliche Kräfte, kann Wände emporklettern und Säure pinkeln. Nur der gleichaltrige Wilhelm, ein totaler Comic-Nerd, weiß, wie man Pelle helfen kann. Der Junge soll in ein Kostüm schlüpfen und gegen das Böse vorgehen. Da taucht tatsächlich der Bösewicht Floh auf und entführt Pelles heimliche Liebe ...

Szenenbild aus dem Film AntboyDer dänische Regisseur Ask Hasselbalch inszenierte den Superhelden-Comic für Kinder relativ frei nach dem gleichnamigen Kinderbuch. Dank charmanter Ideen, sympathischer Kinderdarsteller und einer unterhaltsamen Geschichte lässt sich das Ganze auch für Erwachsene gut ertragen, zumal hier das Zielpublikum durchaus ernst genommen und nicht für dumm verkauft wird.

Stephan Mertens

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